19.7.2006
Posted in Pinnwand at 19:59 by Tokbela
Von der Masse seltsamer Leute, die sich heute an unserem Fenster vorbeibewegt hat, war die Frau mit dem Funkgeraet noch die Harmloseste. Der Seltsamste war der Kerl auf dem Fahrrad, der laut(!) "Muschi eyeyeeeey!" rief. Den groessten Schmunzeleffekt hatte definitiv ein Schweizer mit sonorer Stimme, der sich mit seiner Begleiterin ueber ungeloeste Programmierprobleme unterhielt.
Und es ist erst frueher Abend.
Permalink
Posted in Pinnwand at 16:57 by Tokbela
…mit einer Kassiererin habe ich spaetestens dann, wenn sie um 16 Uhr schon "Guten Abend" wuenscht.
Ausserdem ist die Gute dort _jedes mal_ anzutreffen, wenn wir auch da sind. Die Arme. Echt mal.
Uebrigens: Geschichte wiederholt sich doch.
Permalink
Posted in Praxis at 12:05 by Tokbela
Heute: Sinn und Unsinn des Martinshorns.
<Bru> sirene teuer machen bla :P neeeeeneeeeee…. da hat versicherung was gegen… wennsch im dienst keine sirene anhab habe ich keine sonderrechte: heißt ich fahr ueber ampel… mir kracht einer rein… ich boese… oder wennsch nen blinden plaette… ooops O_o meine schuld :P
<Tok> sirene an, blinden plaetten, sirene aus.
<Tok> prima ^^
<Tok> ich will auch feuerwehrmann werden. </grisu>
Bezogen hat sich das Ganze auf diesen Artikel von Raffi.
PS: Sorry, Longphlein. *lala*
Permalink
Posted in Parkbank at 11:43 by Tokbela
Nach einer Diskussion ueber seine demnaechst-Karriere beim Bund, die ich als Blogeintrag verwursten wollte, meinte er:
dann komm ich dahin und bewerb mich und dann kommt einer zu mir und meint: "hey, du kennst doch bestimmt saxxon und suli"
"ja wieso?"
"ah, dann bist du toks bruder ueber den die im blog geschrieben hat *muhahaha*"
"du bist doof"
"schnauze… liegestuetze hopphopphopp"
Zitat: mein Bru
Da ist nichts hinzuzufuegen.
Permalink
18.7.2006
Posted in Pinnwand at 22:24 by Tokbela
Trethupe Teppichratte Toele Kleiner Hund klaeffte vor dem Fenster. Gerade, als sowohl Raffi mir wie auch ich ihm unsere Mordabsichten bestaetigen wollten, hoerten wir draussen ein kurzes *KLATSCH* und Ruhe war.
War es boese, dass wir losgelacht haben?
Permalink
Posted in Parkbank at 21:48 by Tokbela
Gerade waren Raffi und ich im Kino. Das war schon seit langem geplant; dummerweise hat sich der entsprechende Film mit der Veroeffentlichung in Deutschland Zeit gelassen. Die Werbung dafuer war auch sehr mau, sodass wir beinahe alleine in einem riesigen Saal sassen.
Anders als normale Hollywood-Action-Streifen, die vor lauter Special-Effects keine Zeit mehr fuer Text haben, oder Schnulzen, die vor lauter Liebe keinen Platz fuer Gefuehle lassen, war dieser Film sehr sehr erfrischend.
Ein Maedel (Haley) wird aufgrund eines Verstosses gegen geltendes Recht dazu verklagt, auf eine Elite-Schule fuer Kunstturnen zu gehen. Das ist alles andere als toll fuer sie, hat sie doch vor zwei Jahren waehrend der Weltmeisterschaft ihr Team (welches Goldaussichten hatte) im Stich gelassen und ist gegangen. Einfach so. Deswegen faellt ihr nicht nur das Training schwer (ich kann das nachvollziehen, habe ich doch jetzt einige Wochen kein Workout mehr gemacht und von 20 Kniebeugen gestern jetzt Ansaetze von Muskelkater), die groesste Huerde ist die Eingliederung ins Team, denn natuerlich wissen die Maedels dort, wer sie ist und was sie gemacht hat.
Der Film hat uns vor allem wegen seiner Bilder und den wirklich krassen Sportszenen ueberzeugt. Was die Maedels dort machen (und vorallem in welchen Anzuegen sie dies tun *rrr*) ist wirklich nicht mit dem zu vergleichen, was man im Schulsport gelernt hat. Teilweise hatte ich Gaensehaut, manchmal waere ich am liebsten aufgesprungen und zum Vorfuehrer gelaufen, um eine Szene wieder und wieder zu sehen.
Toll sind auch die beiden mitspielenden Jungs, die vor lauter Praepubertaet nicht mehr wissen, wohin mit ihrer Maennlichkeit. Ausserdem gefielen die Gags, vor allem die bloeden Wortverdreher der Moechtegern-Barbie und schlimmster Kontrahentin Haleys, die aber gegen Ende…
Ach, geht doch ins Kino und schaut euch Rebell in Turnschuhen selber an!
Zitat des Abends (nicht wegen Originalitaet, sondern wegen Haeufigkeit): "Wie geil ist das denn?!"
Permalink
Posted in Pinnwand at 20:43 by Tokbela
Heute kamen mir in der Einkaufspassage 4 Maedels entgegen. Alle blond, alle mit seltsamen aufgebauschten von Glitzerflitter gehaltenen Frisuren, alle tussig angezogen. Und alle sahen aus wie Paris Hilton.
Ich will keine Kinder.
Permalink
17.7.2006
Posted in Pinnwand at 19:40 by Tokbela
Hallo und herzlich Willkommen zu einer weiteren Sendung unserer beliebten Reihe "Was man macht, wenn man seinen eigenen Code nicht mehr sehen kann"!
Heute: Kommentare.
// Ausgabe ist eine mit Leerzeichen eingerueckte xml-Datei (die allerdings
// nicht xml heisst.. *hat sich dem Trend angepasst*)
// <quote>Mutti, bekomme ich auch meine eigene Dateiendung?</quote>
Gefunden gerade in einer Projektarbeit des letzten Semesters, die ich uebrigens bestanden habe.
Noch Fragen?
Permalink
16.7.2006
Posted in Parkbank at 15:19 by Tokbela
Menschen sind von Natur aus neugierig. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, basiert doch darauf der Fortschritt. Ohne Neugierde wuerden wir uns noch immer darueber wundern, dass der Apfel nicht weit vom Stamm faellt, statt einfach zum benachbarten Birnbaum zu schweben.
Diese Neugierde veranlasst Menschen auch, andere Menschen in deren natuerlicher Umgebung zu beobachten. Schoen erkannt hat man dies an den phaenomenalen Einschaltquoten von BigBrother (erste Staffel), dem TV-Container, in dem sich – frei nach George Orwell – eine Hand voll Menschen den sensationsluesternen Blicken ganz Deutschlands ausgesetzt haben. Ebenfalls sichtbar wird es fuer Leute, die im Erdgeschoss neben einem gut frequentierten Fussgaengerweg leben. So wie Raffi und ich es tun.
Die Leute gucken ungeniert in unser Schlafzimmer, lesen die Buchruecken im Regal und sehen uns beim Arbeiten zu. Deswegen bleibt der Rollo unten und wird nur bei sintflutaehnlichen Regenfaellen oder Gewittern hochgezogen. Das ist zwar auf die Dauer wahrscheinlich nicht besonders gut fuer die Augen (und wuerde erklaeren, warum ich auf den ersten Metern, die ich daussen laufe, meistens blind wie ein Maulwurf bin), aber hervorragend fuer die Privatsphaere. Und wenn es drauf ankommt, weiss ich, was ich vorziehe.
Natuerlich sind die Blickabwehrer nicht ganz geschlossen, sondern nur so weit heruntergelassen, dass zwischen den Lamellen noch zentimeterdicke Spalten sind. Dadurch koennen wir nach draussen schauen (zB um den gerade vorbeigefahrenen Pseudo-Loveparade-Traktor mit Pseudo-Sommerhit-Schubidu-Mucke fassungslos anzustarren) und eine gewisse Belueftung unserer Wohnung ist dank sperrangelweit (auf Kipp) geoeffnetem Kuechenfenster auch gewaehrleistet.
Womit wir beim Thema waeren: Der Luft als Geruchstraeger.
Durch den staendig hereinwehenden Wind (ich habe noch nie erlebt, dass es hier herausweht – wonach richtet sich die Durchzugsrichtung eigentlich?) werden die unterschiedlichsten Gerueche an meine Geruchrezeptoren getragen, welche sich darueber tatsaechlich auch manchmal freuen.
Nehmen wir da zuerst das allseits bekannte und hier sehr gut untersuchbare Uebel: Zigarettenrauch. Geht ein Raucher vor unserem Fenster entlang (egal in welcher Geschwindigkeit – gestern war es ein Radfahrer, der uns Geruchserlebnisse sondergleichen bescherte), riecht es hier noch minutenlang nach Rauch. Als Nichtraucher, die sich zudem noch in ihrer Wohnung befinden, aergert uns das jedes Mal. Es ist klar, dass wir draussen kein Rauchverbot-Schild aufhaengen koennen, aber dass der krebsverursachende, embryoschaedigende, hautalterungsprozessbeguenstigende und stinkende (fuer weitere Infos empfehle ich an dieser Stelle die Lektuere von Zigarettenschachteln) Rauch von Vorbeigehenden, die ich weder sehe noch kenne, hier hereinzieht und uns belaestigt, finde ich nicht besonders toll. Vor allem, da der Gestank ungluecklicherweise recht lange anhaelt.
Was dafuer lange anhalten kann, es aber nicht tun, sind Parfumgerueche. Manchmal moechte ich nach Erschnuppern solch lieblicher Duefte vorbeilaufender Damen das Rollo hochreissen und ihnen hinterherrufen: "Was ist das fuer ein Parfum, schoene Frau?"
Natuerlich fallen nicht alle Waesserchen in diese Kategorie (was ich als passionierte Strassenbahnfahrerin sagen kann und darf), doch bei einigen schlaegt mein Herz schneller und der Raum beginnt, sich zu drehen. Vielleicht sind es nur untergemixte THC-Rueckstaende, wer weiss.
Da wir gerade bei Sucht sind: Besonders gemein sind Essensduefte. Ich rede hier nicht von Oma Ernas Spezial-Kohlsuppe (Oma Erna und ihre Suppe sind hier frei erfunden, mir geht es um den literarischen Effekt), sondern von Gegrilltem, Gebratenem, Geschmortem, Geduenstetem; kurzum: Von den Hochgenuessen internationaler Kochkunst. Sitzt man hier und ist hungrig, treiben einem diese Duefte den Speichel literweise in den Mund, sodass man anschliessend wenigstens schonmal keinen Durst mehr hat. Liegt man hier allerdings mit vollem Magen und versucht, dem Gurgeln und Druecken knapp oberhalb der Guertellinie moeglichst wenig Beachtung zu schenken, helfen von draussen hereinziehende Wohlgerueche nicht gerade dabei. Da wuenscht man sich dann, dass Oma Erna existiert. Solange sie Nichtraucher ist, versteht sich.
Permalink
15.7.2006
Posted in Pinnwand at 18:39 by Tokbela
Kubuntu laeuft. Jeah. Ab jetzt bin ich offiziell sowas von root!
Permalink
« Previous Page — « Previous entries « Previous Page · Next Page » Next entries » — Next Page »