14.8.2006
Familienbande
Ich las "murmelschubser" und dachte mir "oh, was fuer ein schoener Nick, da sitzt bestimmt eine sympathische Person hinter."
Dann fiel mir die IP auf und ich wusste, dass das eigentlich nur mein Bruder sein kann. Gewonnen!
Erfrisch disch rischtisch!
Ich las "murmelschubser" und dachte mir "oh, was fuer ein schoener Nick, da sitzt bestimmt eine sympathische Person hinter."
Dann fiel mir die IP auf und ich wusste, dass das eigentlich nur mein Bruder sein kann. Gewonnen!
Wir bohren uns ein Loch. Ein tiefes Loch. Genauer gesagt, ein Loch quer durch die Erde. Dann huepfen wir rein. Was passiert? (Ausser dass Blockwart Schulz meckert, weil wir die Petunien in seinem Vorgarten entwurzelt haben..)
Kommen wir am anderen Ende heraus? Ist es wichtig, wo (Aequator oder Pol) das Loch sich befindet? Spielt es eine Rolle, ob im Loch ein Vakuum herrscht?
Fuer mich kamen einige Antworten recht ueberraschend, deswegen solltet auch ihr vielleicht auch mal ausprobieren, was dann passiert.
Das und noch viele andere lustige Sachen (die mich bereits einen Teil des Abends beschaeftigt haben) findet man hier.
Die Antwort ist 42. Das ist schon lange bekannt.
Nun kennen wir auch die Frage:
"Zu wieviel Prozent bestimmen unsere Gene unser Handeln?"
Mein Papa hatte bereits vor dieser Untersuchung eine Antwort darauf, wenn auch eine abweichende:
"Zu 100%. Nur dank unserer Gene sind wir naemlich zur Handlung und zum Erlernen von Verhaltensweisen faehig."
Ich kann verstehen, wenn Menschen klauen, statt selbst zu arbeiten. Vor allem jetzt, da ich mir einen halbwegs wissenschaftlich klingenden Text aus den Fingern saugen soll.
Ich kann auch die harten Strafen verstehen, sollten diese Menschen erwischt werden. Plagiate kosten immerhin Geld und zum guten Ton gehoert's auch nicht.
Ich jedenfalls werde meine Arbeit selbststaendig schreiben und nicht aus meinen Quellen abschreiben. Und das nicht nur, weil ich eventuelle Strafen fuerchte, sondern weil ich das fuer den einzig richtigen Weg halte. Auch wenn's anstrengend ist und ich lieber ein Eis essen wuerde.
Hiermit vertreibe ich mir die Wartezeit bis zum 1. September. Und schon nach wenigen Seiten haelt mich das Buch "Goedel, Escher, Bach", kurz GEB, in Atem. Es ist nicht unbedingt das, was man unter Trivialliteratur versteht und fordert mein Hirn manchmal ganz schoen ("dies mag der geneigte Leser selbst ausprobieren"), aber interessant und spannend ist es allemal.
(Naja, eigentlich lese ich ja nur von einer Geschichte ueber Achilles und die Schildkroete zur naechsten, aber pssst!)
Als vor einigen Tagen ein Brief vom Uno-Geschaeftsfuehrer ins Haus flatterte, in dem er sich fuer "Verspaetungen" entschuldigte und zwei Euro als Gutschein beilegte, dachten wir uns nichts weiter dabei, obwohl wir von Verspaetungen nicht viel mehr mitbekommen haben als den Anruf der Zentrale, dass es vielleicht 10 Minuten laenger dauern koennte. Andere Pizzalieferanten kommen 2 Stunden zu spaet und blocken etwaige Beschwerden mit boesem Blick ab.
Dass allerdings heute ein Brief vom Quelle-Versand im Briefkasten lag, in dem man sich fuer "Unregelmaessigkeiten bei der Bestellung" entschuldigte (Unregelmaessigkeiten? Ein Teil der Ware war erst nach zwei Wochen lieferbar, aber das stand doch von vorneherein fest..) und ein kleines Entschaedigungsgeschenk versprach, macht mich schon hellhoerig.
Wenn sich Firmen so um mich als Kundin reissen, was kommt dann erst auf mich zu, wenn ich mich mal hinsetze und ein paar Beschwerdebriefe schreibe?
Merke: Wick DayMed nicht in Pfefferminztee aufloesen.
Wobei: Von wegen "aufloesen". Es bleiben immer Kruemel zurueck, dabei nehme ich schon ein grosses (0,4l) Glas. Komisch. Sehr komisch.
Uebrigens steht im Beipackzettel:
Das Reaktionsvermögen kann durch WICK DayMed so weit verändert werden, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt insbesondere im Zusammenwirken mit Alkohol.
Warum ist es so einfach, einen Vortrag zu halten und so schwer, das Gesabbel auszuformulieren und aufzuschreiben?
Ich habe diesen einen Satz jetzt schon acht Mal angefangen und er gefaellt mir immernoch nicht.
Bedauert mich bitte.
Aus Interesse (und weil meine Strassenbahn gerade weg war) ging ich heute in einen Buchladen, um mich darueber zu informieren, wann denn "Die Meisterin" genau herauskaeme. Im Hinterkopf hatte ich den ersten September, doch sicher war ich mir nicht, so naeherte ich mich dem netten Verkaeufer am Infostand und fragte nach.
"Die Meisterin? Die ist doch seit heute draussen." entgegnete er verbluefft. Ein kurzer Blick auf den Kalender beruhigte mich: Noch haben wir August.
"Aber.. aber.. aber.." – "Kommen Sie mit, ich zeig's Ihnen."
Nach einem kurzen Rundgang durch den Laden mit Beschauen einiger Buecher wurde klar: Von der Reihe gibt es zwei Varianten. Eine fuer Kinder und eine fuer Erwachsene. Was der Unterschied zwischen den Beiden ist (mal abgesehen vom unterschiedlichen Design) konnte der Mann mir nicht sagen, ebenso zeigte er sich verwundert ueber die unterschiedlichen Erscheinungsdaten. Kinder duerfen schon, Erwachsene muessen sich noch bis zum 1. September gedulden.
Also nochmal in Kurz: "Die Meisterin" zum Lesen gibt es bereits. "Die Meisterin" in dem Design, das ich gerne haette, gibt es erst ab Anfang September.
Zaehneknirschend verliess ich den Laden, nicht ohne noch einen sehnsuechtigen Blick auf den frisch duftenden Buecherstapel zu werfen.
Da mehrmals taeglich Menschen mit diesem Suchbegriff bei uns eintrudeln, moechte ich meine gute Tat fuer heute (wie, ihr lebt nicht nach dem Motto "Taeglich eine gute Tat"?) ihnen widmen. Bittesehr, vielleicht ist das ja, wonach ihr eigentlich sucht:
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