31.8.2006

Gemerkt

Posted in Pinnwand at 02:04 by Tokbela

Nachts bin ich produktiver als am Tag. Oder ich finde einfach das, was ich schreibe, nicht mehr so furchtbar. 

Kann man sich Ausarbeitungen eigentlich auch schoentrinken?

Naja, morgen ist Abgabe. Dann ist vorbei und ich geh wandern. Beinahe vier Kilometer. Jaha. 

[Nachtrag:] Gerade merke ich, dass ich schon 21 Seiten habe. Davon sind 9 Text und der Rest grossformatige Testbilder. 8-10 Seiten sind verlangt. Ich sollte aufhoeren zu Bloggen, das trainiert zu sehr. 

30.8.2006

Blasen, nicht pusten!

Posted in Parkbank at 20:27 by Tokbela

Demletzt hat ja der Herr Jojo schon ueber jogmap gebloggt. Ich habe den Eintrag quasi grosszuegig ueberlesen, da ich mit Joggen nicht wirklich was am Hut habe. Mein Bruder dafuer umso mehr, und so erzaehlte er mir ganz stolz, demletzt auch seine paar Haus- und Hofstrecken eingetragen zu haben. Die seien x Kilometer lang und wuerden irgendwo um Floisdorf drumherumlaufen. Angucken koenne ich sie mir auch.

Das war dann der Moment, in dem ich doch neugierig wurde. Doch schon bei der Suche nach seinem Benutzernamen stiess ich auf ein erstes Problem: Gewissermassen alles, was nicht "Angucken der Startseite" ist, duerfen nur registrierte Jogger. Mist. Ich jogge doch garnicht. 

Naja, egal, wenn die auf Userfang gehen, mache ich mit. Also registrierte ich mich in dieser lustigen Community der schweissnassen Turnschuhe (oder so) und sah mir Martins Strecken an. 

Dann packte mich die Neugierde. Wie lang ist eigentlich unser Einkaufsweg? Wie lang die Strecke, die wir bei einem handelsueblichen Stadtbummel hinter uns bringen? Und ich begann, selbst "Joggstrecken" zu entwerfen, die ich aber ganz brav und meiner selbstauferlegten Pflicht der ehrlichen Information folgend als "Bummel" und "Spaziergang" kennzeichnete. Wir wollen doch nicht, dass ein Jogger auf dem Markt von der StraBa ueberrollt wird (und am Ende noch meinen Plan in der Hand hat, nene!).  

Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass die Wege, die wir so oft laufen, tatsaechlich ueber 4 km (jeder!) lang sind. Haette ich nicht gedacht. Das erklaert aber auch die Bewegungsunlust und den Duschdrang, die ich haeufig nach solchen Spaziergaengen verspuere. Also war ich beschaeftigt und mass eine Strecke nach der anderen.

Ploetzlich rueckte Raffi an mich ran (das macht er oefter, kein Grund zu erschrecken) und erklaerte mir seinen Plan. Er wolle mit mir eine Reise in die Vergangenheit machen (soweit, so gut..), und zwar eine Wanderung an seinem alten Gymnasium, seiner alten Grundschule, seinem alten Kindergarten, seiner alten Kita und dem Haus, in dem er frueher wohnte, vorbei. Anschliessend an den Heidesee und einmal drumherum. Wie weit man da wohl unterwegs sei. 

Zuerst moechte ich anmerken, dass das eigentlich mein Plan war. Also eine Wanderung in Richtung Doelauer Heide. Genauer gesagt, eine Fahrt bis zu Knolls Huette, dann ins Gruene, zurueck zur Huette, Abendbrot und wieder nach Hause. Ich hatte auch schon die Fahrplaene rausgesucht, eine Vereinbarung mit dem Wirt der Huette getroffen und Raffi davon erzaehlt (rechtzeitig sogar!). Leider haben wir dann den Start verpasst. Es wurde uns einen Monat spaeter langsam klar, dass die Gelegenheit (naemlich die Feier diverser Dinge, das passende Wetter und die Zeit) vorbei war. Mist.

Jedenfalls sah ich mir die Strecke und eine andere fuer einen anderen Ausflug mal an, konstruierte sie als jogmap (lala) und konnte beruhigt verkuenden, dass der Nostalgie-Ausflug mit drei Kilometern sogar kuerzer als unsere woechentliche Bummeltour ist. Die andere Strecke hat 5 km, aber das bekommen wir auch noch hin.

Achja, und noch etwas Gutes hat es: Nachdem ich dann heute mit Hilfe der Seite herausgefunden habe, dass ich auch nur 4 km bis zur Uni laufen wuerde (einmal quer ueber die Peissnitz, falls es jemanden interessiert..), habe ich mir fest vorgenommen, demnaechst(tm) ab und zu einfach mal zu Fuss zu gehen. 

29.8.2006

Liebe Ausarbeitung,

Posted in Briefkasten at 16:20 by Tokbela

mach dich doch bitte selber. Sofort.

Und mir bitte einen Kaffee.

Deine Tok. 

Seattle an der Saale

Posted in Parkbank at 11:57 by Tokbela

Dies ist ein Eintrag, der sich _nicht_ mit dem Regen befasst. Den habe ich naemlich gern. Nein, es geht um etwas anderes.. 

Normalerweise reagiere ich Deppen Fahrern von grossen Fahrzeugen mit ungenuegend befestigter Last, die meinen, mit mehr als der vorgeschriebenen Hoechstgeschwindigkeit von 50 km/h hier ueber die Gleise fahren zu muessen gegenueber mit erstaunlicher Gelassenheit. Zumindest, wenn ich schlafe. Nachts treten diese Menschen naemlich nur vereinzelt auf und sichern somit zumindest in Ansaetzen erholsamen Schlaf. 

Nicht so diese Nacht. 5 hintereinanderfahrende LKW habe ich gezaehlt, wie viele es gebraucht hat, mich scheppernderweise aus dem Schlaf zu reissen, weiss ich nicht mehr. (Hinweis: Normalerweise schlafe ich bei einem bis zweien problemlos weiter.)

Ich war also wach. Mitten in der Nacht, ich schaetze mal gegen Drei. Normalerweise kein Problem, also drehte ich mich ruhig auf die andere Seite und versuchte, wieder einzuschlafen, als eine Frau mit Stoeckelschuhen und aussergewoehnlich energischem Schritt vorueberkam. Erst dachte ich, sie liefe im Schlafzimmer herum, so laut war es.

Nun gut, mitten in der Nacht wach dazuliegen ist nicht angenehm, Laerm von draussen auch nicht, ich blieb jedoch ruhig. Die Erfahrung zeigt naemlich, dass nachts der Buergersteig kaum frequentiert wird. Denkste. Die Frau kam naemlich wieder. Und wieder. Und wieder… Arghl.

Irgendwann schien sie die Strecke zu kennen und eine himmlische Ruhe (gelegentlich unterbrochen von oben angesprochenen Deppen Fernfahrern) senkte sich ueber mein Bett. Mein Koerper reagierte prompt und ich schlummerte wieder ein, bis…

Ja, bis der Mensch mit dem Rollkoffer (der hier jede Nacht unterwegs ist und sich heute wohl verspaetet hat) kam. Und das nachts, bei offenem Fenster und unebenem Gehweg. Arghs.

An dieser Stelle waere mir ein herrenloser Koffer wirklich lieber gewesen.

28.8.2006

Magie in Orange

Posted in Parkbank at 14:28 by Tokbela

  Als ich gestern Abend auf der Suche nach Abendbrot durch unsere Wohnung schlich, sah ich es und blieb wie angewurzelt stehen. Ich hatte es vorher schon viele Male beobachten koennen, doch noch nie ist es mir so aufgefallen wie in diesem Augenblick. Entschlossen schuettelte ich die Erstarrung von mir ab und lief los, um meine Kamera zu holen. 

  (Das Licht auf unserem Hof zaubert eine wunderbare Atmosphaere in unsere Kueche, besonders bei Regen und in der Nacht.)

27.8.2006

Die Meisterin

Posted in Bibliothek at 19:10 by Tokbela

Ein wuerdiger Abschluss einer hervorragenden Trilogie.

Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch es gibt einiges, das sie lieber nie erfahren hätte – die Dinge, die sie in dem unterirdischen Gewölbe des geheimnisvollen Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein hinterlistiges Spiel sein könnte …

Quelle: Amazon.de

Whow. Einfach nur whow. Besser, reifer (und teilweise lustiger) als die beiden vorangegangenen Werke. Ich bin begeistert. Doch einmal musste ich heulen. Aber nur ganz kurz. Und am Ende hab ich gegrinst.

Lieber Uwe,

Posted in Briefkasten at 14:33 by Tokbela

den herzlichen Glueckwunsch hast du ja bereits gestern schon bekommen. Heute will ich mich nur nochmal fuer die schoene Feier (und fuer den Kaffee heute morgen) bedanken. Es war wirklich schoen, dein (selbstgebackener!) Kuchen schmeckte fabelhaft und ich finde es schade, dass du nicht als hauptberuflicher Kuchenbaecker bei uns in die Abstellkammer ziehen willst.

Als Ausgleich weiss ich jetzt, dass Elektrolyte auch Schluckauf bekommen, wenn man an sie denkt. Und dass du Susej spielen kannst, indem du meinen mitgebrachten Wein (6 Flaschen, unser Weinkeller musste geleert werden) in Wasser verwandeln kannst. 

Die Hinfahrt zu dir war ein wenig seltsam. Als wir hier aus dem Haus stapften (frohen Mutes und schwerbepackt mit Alkoholika) nieselte es ein wenig, was uns aber nicht stoerte. Sobald wir dann im Bahnhof waren, fing der Himmel draussen an, zu zeigen, was er niederschlagstechnisch drauf hat. Es schuettete. Naja, wir waren ja im Trockenen.

Bei dir angekommen, schauerte es nur noch, was uns aber beim Kuchenessen nicht stoerte. Beim anschliessenden Einnisten im Partykeller ebenfalls nicht. Solange dein Vater uns mit leckerem Grillgut und deine Mutter uns mit ebenso leckerem Salat (uebrigens, Jungs, das war keine Deko!) versorgte, fiel auch dein Bruder, der knapp die Haelfte der grosszuegigen Biervorraete vernichtete, kaum auf. Das heisst, bis wir anfingen, Black Stories zu spielen…

Um den Platz als kreativer Kriminaloberkommissar hat er sich mit dem Ekty (rumos Spion) gestritten, der auf einige Faelle nach kurzem Nachdenken die Loesung vortrug, nicht ohne ein selbstverstaendliches "Ist doch klar!". Nachdem die Ersten gegen halb zwoelf gesaettigt und anscheinend gut amuesiert (im nuechternen Sinne) fuhren, wurde es noch ein wenig gemuetlich und dann fielen wir nurnoch erschoepft in die bereitgestellten Betten. Naja, der Ekty nicht, der musste wollte auf dem Boden schlafen, was ihm aber am naechsten Morgen nicht anzusehen war. 

Dafuer hat er, als wir nach einem mehr als reichlichen Fruehstueck am Bahnhof standen und feststellen mussten, dass wir nur eine Stunde Wartezeit hatten, viel zu gute Laune. Aber davon erzaehle ich nach der naechsten Maus.

Also, lieber Uwe, nochmal dankeschoen fuer das schoene Wochenende und die gute Atmosphaere. Und dafuer, dass mein Weinkeller jetzt wieder leer ist.

Die Tok. 

25.8.2006

Uebrigens..

Posted in Pinnwand at 18:20 by Tokbela

Habe ich mir heute "Die Meisterin" gekauft. Ja, wir haben noch nicht September. Und ja, im richtigen Design. Ich versteh's nicht.

Liebe ist…

Posted in Pinnwand at 17:46 by Tokbela

 
Gehwegplatte mit herzfoermigem Loch, davor zwei Paar Fuesse in Herren- und Damenschuhen

Stoffwechselendprodukt meets Edelmetall

Posted in Parkbank at 14:45 by Tokbela

Direkt vor dem Einschlafen hat man ja bekanntlich die besten Ideen. Ich zumindest. Aber darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr um Fragen, die ich mir gestern Abend heute Morgen vor dem Einschlafen im Kopf herumgewuselt sind. Raffi, der noch sein Programm fertigkommentierte, konnte mir bei der Beantwortung auch nicht helfen.. Aber genug der Vorrede, fangen wir an:

Der Wert eines Rohstoffes (Gold beispielsweise) ermisst sich ja nach der Haeufigkeit seines Vorkommens. Irgendwo auf der Welt nun – so hoerte ich – liegt barrenweise Gold herum, das nicht zum Handel freigegeben wird. Deswegen ist Gold so teuer. Gaebe es mehr Gold (wer hat noch nicht, wer will noch mal?) waere es billiger. Das ist wie mit Pfeffer, der damals auch teuer war. Teils wurde er sogar mit Gold aufgewogen, womit wir wieder zurueck beim Thema waeren.

Wer entscheidet nun, wie viel Gold der Menschheit zur Verfuegung gestellt wird, also wie wertvoll es ist? Wie genau wird der Wert berechnet? Werden auch Goldbarren mit einbezogen, die verschollen (sinkende Schiffe, Bankueberfaelle..) sind?

Und dann war da noch die Sache mit der Kacke. Ich bin der festen Ueberzeugung, dass ein Praeparat (eine Pille, ein Saft..), das Kacke geruchsneutral macht, reissenden Absatz faende. Alternativ koennte man auch Duefte hinzufuegen. Erdbeer und Vanille boeten sich an, Schokolade waere wiederum etwas zwiespaeltig. Wird auf dem Gebiet eigentlich geforscht? Wenn ja, wer macht sowas und wer kommt auf solche Ideen(achja, ich.)? 

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