6.11.2006
Merke:
Handys gehen besser an, wenn man vorher den Akku reinlegt.
Erfrisch disch rischtisch!
Vertrag verlaengert.
Neues Handy bekommen.
An der SIM-Karte geschnitten und furchtbar geblutet.
Tierpflegerin und Auszubildender.
A: Und wie schwer sind Elefanten so?
T: Drei Tonnen. Ein Golf wiegt uebrigens anderthalb.
A: Drei Tonnen, boah. Das sind ja fast zwei Golf.
(Ja. Fast.)
Nein, keine Sorge. Tok und Raffi sind noch immer irgendwo im Nirgendwo, weit weg von jeglicher Zivilisation und damit blogabstinent. Eigentlich haben wir heute auch nicht Samstag, wie ihr vielleicht denkt, sondern Freitag frueh, kurz vorm zum-Bahnhof-hetzen, weil Tok mal wieder zu lang vorm Blog sass.
Eigentlich ist das hier auch gar kein Blogeintrag, sondern ein Vordatier-Test. Sonntag Abend wird sich zeigen, ob er erfolgreich war und ob wir uns nun mit Leichtigkeit Alibis verschaffen koennen.
Tok und Raffi gehen in der Dunkelheit spazieren (naja, zum Kino).
T: Hach, ist das herrlich hier. So schoen dunkel, ein paar Lichter, wenig Menschen und ein bisschen kalt. Richtig romantisch!
R: Wir haetten das Altglas mitnehmen sollen.
Dead or Alive ist ein Maennerfilm. Frauen, die gerade genug anhaben, um ihre primaeren und sekundaeren Geschlechtsteile zu verdecken, tuechtige Pruegeleien und ein klein bisschen Technik, die natuerlich glaenzt, automatisch spricht und sich am Ende selbst zerstoert. Prima.
Dead or Alive ist auch ein Frauenfilm. Es geht um grosse Gefuehle (Liebe und Sex und Geld), die Maenner sind muskelbepackt und die Inneneinrichtung hervorragend. Ausserdem zappelt man (ich.) bei den Kaempfen mit und verbrennt somit Kalorien.
Wer – wie Raffi und ich – mit dem Wunsch, ein paar Brueste, ein paar Kaempfe und bloss keinen Tiefgang zu erleben, ins Kino geht, wird nicht enttaeuscht, sondern eher ueberrascht von diesem tatsaechlich teilweise selbstironischen Machwerk. Wer mehr erwartet, wird enttaeuscht. Dass viele das wissen (und lieber zur "Ladies Night" wollten), zeigte sich auch an den anderen.. aehm.. fuenf Zuschauern Ende der zweiten Woche.
Schoen genug fuer einen Schlusssatz fand ich uebrigens folgenden fassungslos dem Nachbarn zugeraunten Satz der beiden Jungs schraeg hinter uns (Raffi und mich betreffend):
Wie zur Hoelle hat der geschafft, dass seine Freundin hier mit reinkommt?!
(Dabei weiss ich gar nicht mehr, wer beim erstmaligen Sehen des Trailers zuerst bedeutungsschwer in Richtung des anderen geblinzelt hat.)
"Ladies Night", eine Veranstaltung im oertlichen Filmpalast, bei der heute Abend ein Frauenfilm gezeigt und Sekt gereicht wurde (selbstredend nur fuer das schoene Geschlecht), gehoert verboten. Oder zumindest rauchfrei. Und ohne Frauen. Brrrr.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich tippe stark auf einen internen Wettkampf: Wer hat die hoechsten High-Heels? Wer schafft die meisten ZpM (Zigaretten pro Minute)? Wer ist am dreistesten?
Die Siegerin des zuletzt genannten Wettkampes bin uebrigens eindeutig ich. Wer sonst haette es gewagt, der Tussi stark geschminkten Dame samt ihrer beiden Freundinnen, die sich in der Schlange vor mich draengelten, ein "Entschuldigung, aber ich stehe hier nicht zum Spass!" an den Kopf zu werfen? Nachdem sie sich daraufhin zwar hinter mich stellten, jedoch ihre Meinung ueber mein ungeheuerliches Verhalten im Speziellen und mich im Allgemeinen gut hoerbar kundtaten, war es schon schoen, ein paar Minuten spaeter die folgenden Worte vom Servicemenschen zu hoeren:
Tut mir Leid, meine Damen. Sekt gibt es nur an der unteren Theke, da muessen Sie sich wohl nochmal anstellen.
(Die Schlange dort war doppelt so lang wie meine Buecherregalfront. Ich bin dann mit meinem kostenlosen Popcorn und Wasser ganz entspannt in einen Maennerfilm gegangen.)
Da habt ihr euch aber beeilt, liebe Indeed (in den Kommentaren) und lieber Uwe (im Query)! So geht das nicht. Deswegen vor dem Schlafengehen noch eine richtig schoene Kopfnuss. Ich gebe zu, ich wuerde nicht drauf kommen. Aber das Raetselausdenken liegt mir auch viel mehr als das Loesen, wie mein Papa neulich schon feststellen musste.
… hat schreiende Halloween-Blagen in unseren Hausflur gelassen. Wenn sie weiter versuchen, unsere Tuer einzureissen, werden sie ihr Saures, um das sie so lauthals betteln, bekommen.
Allem Stress zum Trotze entwarf ich eben – einem Geistesblitz folgend – noch ein Bilderraetsel. Auf Anraten von Rafayel wurde das Original stark vereinfacht bzw. ein Bild ausgetauscht. Mal schauen, wer etwas damit anfangen kann.
An dieser Stelle, das vorherige Raetsel betreffend, seien Ines (die den ersten richtigen Loesungs-Kommentar beigesteuert hat) und mein Papa (der mir die richtige Loesung am Telefon verriet) sehr lobend erwaehnt. Mal sehen, ob ihr es diesmal wieder schafft!
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